Bonny

*09.08.1996
15.04.2006

Mit meinem Bonny ging mein Kindheitstraum in Erfüllung. Schon ewig wollten meine Schwester, mein Vater und ich einen Hund. Meine Mutter wollte zuerst immer nicht so recht. Es war ja klar das auch viel Arbeit auf sie zukommen würde. Denn mit meinem damals 8 Jahren konnte ich kaum für einen Hund sorgen, und mein Vater war ganztags in der Arbeit.

Trotzdem war es im August 1996 endlich soweit. Mein Vater und ich fuhren Welpen anschauen. Für meinen Vater war klar, ein Deutscher Schäferhund sollte ins Haus. Und ein zweiter Mann ;-)

Bei einem netten Züchter in Aichach fanden wir schließlich einen knuffigen Schäferhundwelpen. Alle Rüden von diesem Züchter werden normalerweise als Polizeihunde ausgebildet. Unser Bonny war anscheinend dafür nicht geeignet.

Aus dem kleinen Welpen wurde schnell ein großer schöner Schäferhund. Unser Bonny verstand sich leider nicht mit anderen Rüden und auch andere Tiere waren nicht so sein Ding. Spazieregehen und Schwimmen waren da schon eher so sein Ding. Wenn nicht gerade andere Hunde oder Tiere in der Nähe waren war er ein absolut lieber Kerl der nur leider nicht gerne spielte und einfach nur gern herumlag.


Er kränkelte zwar in seinen neun Jahren bei uns schon ab und zu herum. War aber Gott sei Dank nie ernsthaft krank.

Ostern 2006 verbrachte ich bei einer Freundin in NRW, als mir meine Mutter schrieb das es Bonny nicht gut ginge und er Herztabletten bräuchte. Am liebsten wäre ich sofort nach Hause gefahren. Aber meine Mutter meinte ich solle doch noch einen Tag abwarten. Am nächsten Tag meinte Mutter es ginge ihm wieder viel besser und ich solle doch bleiben. Das tat ich dann auch noch. Als ich dann aber nach Hause kam war mein Bonny nicht mehr da.

Meine Mutter erzählte mir das es ihm nach den Herztabletten wieder besser ging und er wieder rumgelaufen sei und die Fussballer angebellt hatte. Aber dann am nächsten Tag sei er wohl nicht mehr aufgestanden und mein Dad ist sofort mit ihm in die Tierklinik. Dort wurden dann Tumore in Milz und Leber festgestellt. Mein Vater ließ ihn noch in der Tierklinik einschläfern. Und was das schlimmste ist, die Ärzte in der Tierklinik meinten an dem Blutbild wo wir von unseren neuen TÄin hatten, hätte man auf jeden Fall feststellen können das etwas nicht in Ordnung sein. Gerettet hätte ihn das wahrscheinlich nicht, weil es einfach schon zu spät war. Aber ich hätte mich wenigstens von meinem Großen verabschieden können und jetzt ist er ohne meinen Abschiedsgruß über die Regenbogenbrücke gegangen...

 


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